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Lyrik

Meppel - Die Rose

Ich sah eine Rose im Garten stehen,
sie zu pflegen konnte ich nicht umgehen.
Darum ging ich häufig zu ihr hin,
hatte ständig nur sie im Sinn.

Doch wollten auch andere bei ihr sein,
sie wurde geküsst vom Liebesschein.
Meine Pflege hin oder her,
andere kamen ihr immer näher.

Sie wurde angesehen und berührt,
ich habe dabei stets Angst verspürt.
Niemand sollte meiner Rose schmerzen,
ich trage ihre Seele in meinem Herzen.

Würde sie eines Tages gepflückt,
wäre ich überhaupt nicht entzückt.
Doch verpflanzen kann und will ich sie nicht,
schließlich wächst sie wild unterm Sonnenlicht.

Ich könnte ihr nie schaden, ihrer freien Natur,
sie doch pflegen und betrachten nur.
Schweren Herzens liebe ich sie,
hab sie für mich allein, in meiner Fantasie.
20.1.10 22:50


Meppel - Der Stern

Siehst du den Stern am Himmel blühn?
Spürst du sein unaufhaltsames Verglühn?
So fern, nicht fern genug
um über Ferne zu klagen.
So fern, viel zu fern
um ihm Hilfe zuzusagen.

Wie lange starrtest und wirst du starren?
Warum kannst du das Bild nicht klaren?
So nah, nicht nah genug
um ihn wirklich zu sehen.
So nah, viel zu nah
um das Sterben zu erspähen.

Der Stern schwindet im Morgenlicht.
Ein Aufhalten gibt es nicht.
Und doch kehrt er wieder
und wieder zurück.
Als Stern geniesst man nachts
sein höchstes Glück.
15.1.10 00:54





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